

































Gekleidet in einen leichten Guinomi-Sakebecher
Der „Clad in Light Guinomi“-Sakebecher des Seto-Keramikkünstlers Taruta Hiroshi zeichnet sich durch seine schlichte Eleganz aus. Seine glatte Seladonglasur verleiht ihm… guinomi Die Sake-Schale besticht durch subtile Eleganz und ein leichtes, ausgewogenes Gefühl. Taruta verwendet die lineare hotarude Eine spezielle Technik besteht darin, dünne, diagonale Schlitze in die Oberfläche einzuschneiden. Wenn Licht auf die Schale fällt, bilden sich entlang dieser Linien sanfte Schatten, als ob das Licht selbst die Form zart umspielte und so den natürlichen, fließenden Fall von gewebtem Stoff imitierte. Das Ergebnis ist ein Gefäß, das eine typisch japanische, unaufdringliche Eleganz und Anmut ausstrahlt.
Die Technik namens Hotarude – wörtlich „Glühwürmchentechnik“ – besteht traditionell darin, kunstvolle Öffnungen in Porzellan zu schnitzen und diese mit einer durchscheinenden Glasur zu überziehen. Dadurch kann Licht durch das Gefäß dringen, während die Oberfläche nahtlos bleibt. So entstehen Lichtpunkte, die an Glühwürmchen in einer seidenen, dunklen Nacht erinnern. Obwohl Hotarude-Ausschnitte typischerweise kreisförmig sind, hat sich Taruta auf lineare Schnitzereien spezialisiert und verleiht dieser Form seine ganz eigene künstlerische Vision.
Neben der filigranen Schnitzerei spielt die Glasur eine entscheidende Rolle für den leuchtenden Charakter des Porzellans. Taruta begann bereits während seiner Lehrzeit mit der Glasur zu arbeiten und verfeinerte deren Rezeptur kontinuierlich durch sorgfältige Anpassung der Zusammensetzung und der Brennbedingungen, wodurch er ein harmonisches Gleichgewicht von Farbe und Transparenz erreichte. Das Porzellan leuchtet sanft und bewahrt gleichzeitig die Klarheit der geschnitzten Linien.
Das guinomi Die Sake-Schale lädt geradezu zum Anfassen ein und regt zu einem Moment der genauen Betrachtung an. Beim Drehen der Schale gleitet das wechselnde Licht über ihre Konturen, enthüllt sanfte Schimmerschichten und lässt ihre Texturen und fließenden Kurven deutlich hervortreten.
EINZELHEITEN
| Quantity | 1 |
| Size |
D 8 cm (3.1 in) x H 3.9 cm (1.5 in) [Wooden box] L 10 cm (3.9 in) x W 10 cm (3.9 in) x H 7.4 cm (2.9 in) |
| Capacity | 30 ml (1.0 fl oz) |
| Weight | 54 g (1.9 oz) |
| Material | Porcelain |
| Package Type | Wooden box |
| Microwave | No |
| Dishwasher | No |
Hersteller / Marke
Taruta Hiroshi ist ein Seto-Keramikkünstler, der sich auf lineare Keramik spezialisiert hat. hotarudeBei dieser durchbrochenen Technik werden anmutige Linien in Ton geschnitzt und anschließend mit einer transparenten Glasur gefüllt, bevor sie gebrannt werden. Taruta arbeitet mit Porzellan und heller Celadon-Glasur und erschafft so mit jedem zarten Schnitt Lichtlandschaften. Er verfolgt einen innovativen Ansatz und sucht nach neuen Ausdrucksformen, indem er die Grenzen der Hotarude-Technik erweitert. Seine eleganten Gefäße erzeugen ein Wechselspiel von Raum und Licht, das ein Gefühl des Staunens und stillen Geheimnisvollen vermittelt.

Kunsthandwerk
Seto-Ware wird in und um Seto City in der Präfektur Aichi hergestellt und umfasst eine breite Palette an Keramiken, die Jahrhunderte der Handwerkskunst und Innovation widerspiegeln. Als einer der sechs alten Brennöfen (Rokkoyo) Japans nimmt die Region Seto einen herausragenden Platz im keramischen Erbe des Landes ein. Sie war auch ein Pionier in der Massenproduktion von Porzellan, und ihre weite Verbreitung führte zum Wort setomono– ein Begriff, der auch heute noch allgemein für Keramik verwendet wird.
Seto ist eine der wenigen Regionen Japans, in der sowohl Steingut als auch Porzellan hergestellt werden und zeichnet sich durch eine bemerkenswerte stilistische Vielfalt aus. Von einfachem Alltagsgeschirr bis hin zu edleren Stücken prägt Seto-Keramik den Alltag mit Kreationen, die Tradition und Kreativität in Einklang bringen.

Anmerkungen
Optionen auswählen
