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In hellem Matcha-Gewand

Beschreibung

Die „Clad in Light Matcha Bowl“ der Seto-Keramikkünstlerin Taruta Hiroshi zeichnet sich durch stille Eleganz aus. Zart geformt und in einem hellen Celadon-Ton glasiert, strahlt die Schale eine leichte, anmutige Präsenz aus. Taruta verwendet die lineare Technik. hotarude Eine spezielle Technik besteht darin, dünne, diagonale Schlitze in die Oberfläche einzuschneiden. Wenn Licht auf die Schale fällt, bilden sich entlang dieser Linien sanfte Schatten, als ob das Licht selbst die Form zart umspielte und so den natürlichen, fließenden Fall von gewebtem Stoff imitierte. Das Ergebnis ist ein Gefäß, das eine typisch japanische, unaufdringliche Eleganz und Anmut ausstrahlt.

Die Hotarude-Technik – wörtlich „Glühwürmchen-Technik“ – besteht traditionell darin, kunstvolle Öffnungen in Porzellan zu schnitzen und diese mit einer durchscheinenden Glasur zu überziehen. Dadurch kann Licht durch das Gefäß dringen, während die Oberfläche nahtlos bleibt. So entstehen Lichtpunkte, die an Glühwürmchen in einer seidenschwarzen Nacht erinnern. Obwohl Hotarude-Ausschnitte typischerweise kreisförmig sind, hat sich Taruta auf lineare Schnitzereien spezialisiert und verleiht dieser Form seine ganz eigene künstlerische Vision.

Neben der filigranen Schnitzerei spielt die Glasur eine entscheidende Rolle für den leuchtenden Charakter des Porzellans. Taruta begann bereits während seiner Lehrzeit mit der Glasur zu arbeiten und verfeinerte deren Rezeptur kontinuierlich durch sorgfältige Anpassung der Zusammensetzung und der Brennbedingungen, wodurch er ein harmonisches Gleichgewicht von Farbe und Transparenz erreichte. Das Porzellan leuchtet sanft und bewahrt gleichzeitig die Klarheit der geschnitzten Linien.

Die Schale selbst ist sanft gerundet und lädt zum Umfassen ein. Feine Rillen und Vertiefungen, die durch die Schnitzerei entstanden sind, verleihen ihr eine besondere haptische Qualität, während die Die fein aufgetragene Glasur verleiht der Oberfläche eine samtige Haptik. Beim Drehen der Schale gleitet das wechselnde Licht über ihre Konturen und enthüllt Schichten sanften Glanzes. In diesen Übergängen offenbart das Stück seine zurückhaltende Anmut – ein Gefäß, das nicht nur zum Gebrauch, sondern auch zum immer wieder Betrachten einlädt.