Zum Inhalt springen

Warenkorb

Dein Warenkorb ist leer

Oribe Pearled Bloom Matcha Schale

Beschreibung

Mit dieser Matcha-Schale erreicht der Iga-Keramikkünstler Fukushima Kazuhiro den Höhepunkt seiner Oribe-Reise. Dieses Stück betritt Neuland – eines, das Kühnheit, Risiko und Transformation als wesentliche Bestandteile seiner Ausdruckskraft akzeptiert. Das Gefäß behauptet sich durch Masse und Textur und trägt eine natürliche Kraft in sich, die ungebändigt wirkt, und behält dennoch die Funktionalität einer Matcha-Schale bei.

Am Rand und an den Seiten bilden sich weiße Ansammlungen, wo Feldspat, der Rohstoff für die Glasur, dick aufgetragen wird. Beim Brennen zieht sich die Feldspatglasur ungleichmäßig gegen den Ton zusammen und reißt auseinander, wodurch eine rissige, strukturierte Oberfläche entsteht. Dieser gewollte Effekt ist bekannt als Kairagi, verwandelt die natürliche Trennung von Ton und Glasur in eine eindrucksvolle visuelle Landschaft.

Die Grüntöne der Oribe-Glasur bilden einen Kontrast zu den gebrochenen Oberflächenstrukturen. Kleine Nadellöcher, bekannt als Ishihaze Dort, wo Steine im Tonkörper an die Oberfläche getreten sind, entstehen organische Formen, die die natürliche Landschaft des Gefäßes bereichern. Diese organischen Ausdrucksformen werden hier als wesentliche Elemente der Kunstfertigkeit Fukushimas geschätzt.

Fukushima, dessen Wurzeln in der Brennofenfamilie der Iga-Keramik liegen, erbte nicht nur die Technik, sondern auch die Konventionen, die sein Werk über viele Jahre prägten. Mit dieser Schale löst er sich von dem, was er einst als unveränderlich betrachtete, und formt daraus etwas Persönliches und Lebendiges.

Das Ergebnis ist ein Werk, das tief in der Tradition von Oribe verwurzelt ist, aber dennoch eine zeitgenössische Stimme trägt. Seine dicken Kanten, rauen Texturen und geschichteten Glasuren zeugen von Wagemut und Wandel und laden den Betrachter ein, nicht nur eine vollendete Form zu sehen, sondern auch den sich entwickelnden Weg eines Künstlers, der es wagt, Traditionen aufbrechen zu lassen, um sie neu zu erfinden.