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Jahreszeiten gestalten: Hasami Ware Matcha-Schalen im Chojuro-Ofen

Lernen Sie die Hasami-Matcha-Schalen aus der Chojuro-Brennerei kennen, deren Glasuren die Schönheit des Frühlings und jahrhundertealte Handwerkskunst widerspiegeln.

Team MUSUBI·September 12, 2025
Shaping Seasons: Hasami Ware Matcha Bowls at Chojuro Kiln

In einem abgelegenen Tal der Präfektur Nagasaki liegt Hasami, einst Standort des größten Stufenbrennofens Japans und ein Ort, an dem Keramik seit über vier Jahrhunderten gedeiht. Hier setzt die Chojuro Kiln ihre Tradition fort – eine Werkstatt, die für ihre Meisterschaft in Glasuren bekannt ist, welche die wechselnden Farben der Natur einfangen. Gemeinsam mit MUSUBI KILN machten sich die Handwerker dieser Brennerei daran, Matcha-Schalen zu schaffen, die den Wechsel der Jahreszeiten und den Geist japanischer Handwerkskunst widerspiegeln.

Begleiten Sie uns auf der Reise zur Entstehung von Matcha-Schalen, die den Frühling in Ihre Hände legen – Gefäße flüchtiger Schönheit, gemacht für den täglichen Gebrauch.

Hasami: Eine Stadt, geformt von Ton und Zeit

Hasami ist die einzige Gemeinde in der Präfektur Nagasaki ohne Meereszugang, steht jedoch seit jeher im Zentrum der japanischen Alltagskeramik. Seit über 400 Jahren produziert Hasami langlebige, ausgewogen gestaltete Keramik, die im ganzen Land für den täglichen Gebrauch geschätzt wird.

Einst Standort des größten noborigama (Stufenbrennofen) des Landes, ist Hasami mit Größe und Ambition vertraut. Doch was diese Region am meisten prägt, ist nicht ihre vergangene Pracht, sondern ihre Kontinuität. Hier werden jahrhundertealte Techniken mit stiller Leidenschaft weitergegeben, und Innovation zeigt sich nicht durch Bruch, sondern durch Verfeinerung.

Als Team Musubi eine neue Matcha-Schale entwickeln wollte, war klar, dass Hasami der ideale Ort sein würde – und Chojuro Kiln, bekannt für ihre charakteristische Glasurarbeit, der vertrauenswürdigste Partner für diese Zusammenarbeit.

Die Vision: Eine Schale, die den Geist des Frühlings einfängt

Umehara-san, Leiter unseres Kreativteams, besuchte Chojuro Kiln mit einer einzigen jahreszeitlichen Vision: eine Matcha-Schale zu schaffen, die die flüchtige, vielschichtige Schönheit des Frühlings in Japan einfängt. Statt sich auf ein einzelnes Motiv wie die Kirschblüte zu beziehen, sollte ein Spektrum von Bildern verwoben werden – von yozakura (Kirschblüten bei Nacht) über hazakura (grünbelaubte Kirschbäume) bis zu Blütenblättern, die über Flussufer verstreut liegen.

Die Schale sollte die Stimmung des Frühlings nicht nur durch Farbe, sondern durch Empfindung festhalten – vielleicht mit Rosa, das in Gelb übergeht wie von Sonnenlicht erwärmte Blütenblätter, oder sanften Blautönen unter der Oberfläche wie der auf Wasser gespiegelte Himmel. Eine Schale nicht für die Ausstellung, sondern für die tägliche Wertschätzung – eine, die sich bei jedem Halten ein wenig anders anfühlt.

Gemeinsam mit Chojuro Kiln begannen wir, Formen, Texturen und Glasuren zu skizzieren, die dieser vergänglichen Jahreszeit Gestalt geben könnten.

Das Gefäß formen: Vom Ton zur Gestalt

Die Basis der Matcha-Schalen begann als Tonschlicker – in handgefertigte Gipsformen gegossen, zum Aushärten stehen gelassen, dann gelöst, beschnitten und geformt. Die Form, für die wir uns entschieden, war ein zylindrisches tsutsu-nari– ein aufrechter Stil, der sich in der Hand sowohl geerdet als auch verfeinert anfühlt. Traditionell in kühleren Monaten geschätzt für die Art, wie er Wärme hält, besitzt diese Silhouette auch eine klare Modernität, die sich für den täglichen Gebrauch eignet.

Ihre Form leitet das Aufschlagen natürlich, was sie besonders zugänglich für Matcha-Einsteiger macht. Selbst der Winkel der Innenwand wurde bedacht – damit Tee mit Leichtigkeit und Anmut zubereitet werden kann.

Handwerker verwenden maßgefertigte Werkzeuge, um die Konturen zu beschneiden und zu verfeinern, passen Dicke und Rundungen von Hand an. Während der Ton härtet, entsteht das Gefäß langsam. Doch es war noch nicht vollständig. Es fehlte noch sein bestimmendes Merkmal: die Farbe.

Farben in Blüte: Die Glasurarbeit von Chojuro Kiln

Bei Chojuro Kiln wird Farbe nicht einfach aufgetragen – sie wird durch Schichten von Glasur, Timing und Feuer genährt. Für dieses Projekt erkundeten wir über dreißig Glasurproben. Einige waren hell und freudig, andere weich und stimmungsvoll. Ein Farbton erinnerte uns an Kirschblütenblätter, die auf einer Flussoberfläche treiben. Ein anderer hatte einen nebligen Gelbton, der aussah wie Sonnenlicht, das durch neue Blätter filtert.

Der charakteristische Stil der Brennerei liegt in ihrem feinen yohen, bei dem die Glasur jeder Schale im Brand unterschiedlich reagiert. Manche entwickeln winzige Flecken, andere verschwimmen am Rand. Wir nahmen diese Individualität an – wählten Glasuren, die niemals identisch sein würden, aber immer vom Frühling sprechen.

Wir wählten auch Glasuren mit der Farbe von Matcha im Sinn, um sicherzustellen, dass das Grün frisch aufgeschlagenen Tees gegen die Oberfläche der Schale leuchten würde. Ob in sanftem Kontrast oder kühner Harmonie – diese Stücke wurden gestaltet, um den Moment der Teezubereitung zu inspirieren.

In enger Zusammenarbeit mit den Handwerkern schichteten wir Glasuren auf neue Weise – fügten Akzente von Rost am Rand hinzu oder ließen Farben unvorhersehbar verschmelzen. Der Prozess war experimentell, aber stets geleitet von Chojuros tiefer Erfahrung und unerschütterlichem Sinn für Balance.

Eine Jahreszeit in Ihren Händen: Die Enthüllung der Matcha-Schalen

Nach zwei Monaten des Wartens und der Vorfreude wurden drei originale Matcha-Schalen in vollendeter Form aus dem Ofen gezogen – jede inspiriert von den Texturen und Tönen des japanischen Frühlings.

Eine Schale trägt eine lebendige gelbe Basis mit Anklängen von Bernstein unter der Glasur.

Eine andere wechselt je nach Licht ihren Ton und ruft das Gefühl treibender Blütenblätter hervor.

Der Boden jeder Schale ist mit dem hiragana „む" gestempelt. Diese Markierung ist ein stiller Verweis auf MUSUBI KILN und erscheint nur auf diesen originalen Kreationen. Ausgesprochen „mu", ist es ein subtiles, herzliches Detail, das jeden Teemoment in etwas Persönlicheres verwandelt.

Das letzte Detail: Durchdachtes Schenken und Verpackung

Um das Erlebnis zu vervollständigen, wird jede Schale in einer maßgefertigten Holzbox aufbewahrt, gebunden mit einem zarten mizuhiki -Knoten in einer Farbe, die zur Glasur der Schale im Inneren passt.

Eine poetische Konzeptkarte auf Japanisch begleitet jede Schale und beschreibt die Szene, die das Design inspirierte – eine zusätzliche Erzählebene für jene, die die Bedeutung hinter den Stücken schätzen, die sie besitzen.

Diese Matcha-Schalen sind exklusiv bei MUSUBI KILN erhältlich und werden sorgfältig gefertigt und von uns an Ihren Teetisch gesendet.

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