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Shaping Seasons: Hasami Ware Matcha Bowls at Chojuro Kiln

Jahreszeiten gestalten: Hasami Ware Matcha-Schalen im Chojuro-Ofen

Von Team MUSUBI

In einem abgelegenen Tal der Präfektur Nagasaki liegt Hasami, einst Heimat des größten Kletterofens Japans und ein Ort, an dem die Töpferei seit über vier Jahrhunderten blüht. Hier wird die Tradition im Chojuro-Ofen fortgeführt, einer Werkstatt, die für ihre meisterhafte Glasurkunst berühmt ist, welche die wechselnden Farben der Natur einfängt. Zusammen mit Musubi KilnDie Kunsthandwerker in diesem Brennofen hatten sich zum Ziel gesetzt, Matcha-Schalen zu kreieren, die den Wechsel der Jahreszeiten und den Geist japanischer Handwerkskunst widerspiegeln.


Begleiten Sie uns auf der Reise der Herstellung von Matcha-Schalen, die den Frühling in Ihre Hände bringen – Gefäße von vergänglicher Schönheit, gemacht für den täglichen Gebrauch.

Hasami: Eine Stadt, geformt von Lehm und Zeit

Hasami ist die einzige Gemeinde in der Präfektur Nagasaki, die nicht am Meer liegt, und dennoch gilt sie seit Langem als Zentrum der japanischen Töpferkultur. Seit über 400 Jahren produziert Hasami langlebige, formschöne Keramik, die in ganz Japan im Alltag sehr beliebt ist.


Einst Heimat des größten noborigama Hasami (mit seinem Kletterofen) kennt weder Größe noch Ehrgeiz. Doch was diese Region am meisten auszeichnet, ist nicht ihre vergangene Pracht, sondern ihre Kontinuität. Hier werden jahrhundertealte Techniken mit subtiler Leidenschaft weitergegeben, und Innovation drückt sich nicht durch Umbruch, sondern durch Verfeinerung aus.

Als Team Musubi sich daran machte, eine neue Matcha-Schale zu entwickeln, war klar, dass Hasami der ideale Standort dafür sein würde – und Chojuro-Brennofen, bekannt für seine unverwechselbaren Glasurarbeiten, wäre der vertrauenswürdigste Partner für eine Zusammenarbeit mit uns.

Die Vision: Eine Schale, die den Geist des Frühlings einfängt

Der Leiter unseres Kreativteams, Herr Umehara, besuchte Chojuro Kiln mit einer klaren Vision für die kommende Jahreszeit: die Kreation einer Matcha-Schale, die die flüchtige, vielschichtige Schönheit des japanischen Frühlings einfängt. Anstatt sich auf ein einzelnes Motiv wie beispielsweise eine Kirschblüte zu konzentrieren, bestand das Konzept darin, ein breites Spektrum an Bildern miteinander zu verweben – von Yozakura (Kirschblüten bei Nacht) Hazakura (grünblättrige Kirschblütenbäume), bis hin zu Blütenblättern, die über die Flussufer verstreut sind.

Die Schale würde die Stimmung des Frühlings nicht nur durch ihre Farbe, sondern auch durch ihr Gefühl einfangen – vielleicht mit einem Rosa, das in Gelb übergeht, wie von der Sonne erwärmte Blütenblätter, oder mit sanften blauen Nuancen unter der Oberfläche, wie der Himmel, der sich im Wasser spiegelt. Es wäre eine Schale, die nicht zur Schau gestellt, sondern zur täglichen Freude geschaffen ist und sich jedes Mal ein wenig anders anfühlt, wenn man sie in den Händen hält.


Gemeinsam mit Chojuro Kiln begannen wir, Formen, Texturen und Glasuren zu skizzieren, die dieser vergänglichen Jahreszeit Gestalt verleihen könnten.

Die Formgebung des Gefäßes: Vom Ton zur Form

Der Boden der Matcha-Schalen bestand ursprünglich aus einer Tonmasse, die in handgefertigte Gipsformen gegossen und zum Aushärten beiseitegestellt wurde, bevor sie entformt, beschnitten und in Form gebracht wurde. Wir entschieden uns für eine zylindrische Form. Tsutsu-nariEin aufrechter Stil, der sich in der Hand sowohl solide als auch edel anfühlt. Traditionell in den kälteren Monaten für seine wärmende Wirkung geschätzt, besticht diese Silhouette zudem durch eine klare, moderne Optik, die sie für den Alltag geeignet macht.

Seine Form erleichtert das Aufschlagen auf natürliche Weise und macht es so besonders zugänglich für Matcha-Neulinge. Selbst der Winkel der Innenwand wurde berücksichtigt – so lässt sich der Tee mühelos und elegant zubereiten.


Die Handwerker verwenden speziell angefertigte Werkzeuge, um die Konturen zu bearbeiten und zu verfeinern, indem sie Dicke und Kurven von Hand anpassen. Während der Ton aushärtet, nimmt das Gefäß langsam Gestalt an. Doch es war noch nicht vollendet. Ihm fehlte noch sein charakteristisches Merkmal: die Farbe.

Farbenpracht: Die Glasurkunst des Chojuro-Brennofens

In der Chojuro-Brennerei wird Farbe nicht einfach aufgetragen – sie entsteht durch Glasurschichten, die richtige Brenndauer und den Brennvorgang selbst. Für dieses Projekt untersuchten wir über dreißig Glasurproben. Manche waren leuchtend und fröhlich, andere sanft und melancholisch. Ein Farbton erinnerte uns an Kirschblütenblätter, die auf der Wasseroberfläche eines Flusses treiben. Ein anderer hatte einen trüben Gelbton, der wie Sonnenlicht wirkte, das durch junge Blätter fällt.

Der charakteristische Stil des Brennofens liegt in seiner feinen yohenDie Glasur jeder Schale reagiert beim Brennvorgang anders. Manche bekommen winzige Sprenkel, andere verschwimmen am Rand. Wir haben diese Individualität bewusst eingesetzt und Glasuren gewählt, die nie identisch sein würden, aber immer vom Frühling erzählen.

Wir haben die Glasuren farblich an Matcha angepasst, damit das Grün des frisch aufgeschlagenen Tees auf der Oberfläche der Schale besonders gut zur Geltung kommt. Ob in sanftem Kontrast oder harmonischer Harmonie – diese Stücke wurden entworfen, um den Moment der Teezubereitung zu inspirieren.


In enger Zusammenarbeit mit den Kunsthandwerkern haben wir Glasuren auf neue Weise geschichtet – wir haben beispielsweise Rostakzente am Rand gesetzt oder die Farben unvorhersehbar ineinanderfließen lassen. Der Prozess war experimentell, aber stets von Chojuros profunder Erfahrung und seinem unerschütterlichen Sinn für Balance geprägt.

Eine Saison in Ihren Händen: Die Matcha-Schalen werden enthüllt

Nach zwei Monaten des Wartens und der Vorfreude wurden drei originelle Matcha-Schalen in ihrer vollen Form aus dem Brennofen geholt – jede inspiriert von den Texturen und Farbtönen des japanischen Frühlings.


Eine Schale hat einen leuchtend gelben Boden mit bernsteinfarbenen Nuancen unter der Glasur.

Ein weiterer Effekt ist der Wechsel der Tonalität je nach Lichteinfall, der an schwebende Blütenblätter erinnert.

Der Boden jeder Schüssel ist mit dem Stempel versehen. Hiragana „む.“ Dieses Zeichen ist eine stille Anspielung auf Musubi Kiln und erscheint nur auf diesen Originalkreationen. Ausgesprochen „mu„Es ist ein subtiles, herzliches Detail, das jeden Teemoment zu etwas Persönlicherem macht.“

Das letzte Detail: Sorgfältige Geschenkauswahl und Verpackung

Um das Erlebnis abzurunden, befindet sich jede Schale in einer maßgefertigten Holzbox, die mit einem zarten Band verschlossen ist. mizuhiki Knoten in einer Farbe, die zur Glasur der Schüssel im Inneren passt.

Jedem Stück liegt eine poetische Konzeptkarte in japanischer Sprache bei, die die Szene beschreibt, die das Design inspiriert hat – eine zusätzliche Ebene der Erzählung für all jene, die die Bedeutung hinter den Stücken, die sie besitzen, schätzen.

Diese Matcha-Schalen sind exklusiv erhältlich bei Musubi Kiln und werden sorgfältig hergestellt und von uns direkt zu Ihnen auf den Teetisch geliefert.

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