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Purr-fectly Curated: 8 Intriguing Insights about Cats in Japan

Perfekt kuratiert: 8 faszinierende Einblicke in die Welt der Katzen in Japan

Von Team MUSUBI

In Japan genießen Katzen seit jeher einen besonderen Platz im Herzen der Menschen – nicht nur als geliebte Haustiere, sondern auch als Symbole, die tief in Kunst, Literatur, Folklore und Alltag verwoben sind. Von den bezaubernden Illustrationen in den Holzschnitten der Edo-Zeit (1603–1868) bis hin zu den ikonischen Figuren des berühmten Studio Ghibli haben diese Geschöpfe die japanische Kultur nachhaltig geprägt.


Begleiten Sie uns auf unserer Reise in die bezaubernde Welt der Katzen in Japan und entdecken Sie ihren skurrilen Charme, ihre kulturelle Bedeutung und die faszinierenden Geschichten hinter diesen liebenswerten Tieren.

Katzenspuren in Japan im Laufe der Jahrhunderte

Wann kamen diese entzückenden Geschöpfe zum ersten Mal nach Japan?

Historischen Aufzeichnungen und der Folklore zufolge gab es Katzen in Japan bereits in der Asuka- und Nara-Zeit (592–794 n. Chr.). Während der Herrschaft von Kaiser Tenmu (631–686 n. Chr.), einem frommen Buddhisten um 680 n. Chr., wurden zahlreiche buddhistische Schriften aus dem China der Tang-Dynastie importiert. Eine große Herausforderung bei diesen Seereisen waren die Schäden, die Ratten an Bord der Schiffe verursachten. Aufsätzen aus der Edo-Zeit zufolge brachten Mönche höchstwahrscheinlich Katzen aus China mit, um die wertvollen Schriften während der Seereise vor Nagetierfraß zu schützen.


Ab der Heian-Zeit (794–1185 n. Chr.) tauchten Katzen plötzlich häufiger in verschiedenen historischen Texten auf und fanden sogar Eingang in den Kaiserhof, wo ihr Status deutlich anstieg. Gegen Ende der Heian-Zeit nahm ihre Seltenheit jedoch ab, und sie wurden allmählich häufiger anzutreffen.

Bild: ColBase (https://colbase.nich.go.jp/collection_items/tnm/A-10569-5506?locale=ja)

In der Muromachi-Zeit (1336–1573 n. Chr.) hatten sich Katzen zu begehrten Haustieren entwickelt und ihre ursprüngliche Rolle als Rattenjäger längst hinter sich gelassen. Man sagt, dass viele Haushalte, aus Angst, ihre wertvollen Samtpfoten zu verlieren, sie an der Leine hielten, ähnlich wie heute Hunde behandelt werden.

Dann Lucky Cat - Maneki Neko R

In der Edo-Zeit verdienten sich einige Menschen aufgrund der Seltenheit echter Katzen ihren Lebensunterhalt damit, Gemälde von Katzen an Seidenraupenzüchter zu verkaufen. Diese Gemälde dienten als Talismane zum Schutz vor Ratten. Da Ratten eine ernsthafte Bedrohung für die Seidenraupen darstellten, wurden Katzen von den Züchtern beinahe als Schutzgeister verehrt. In dieser Zeit entstand auch der berühmte Maneki Neko Die „Glückskatze“, die heute als Symbol für Glück und Wohlstand gilt, tauchte ursprünglich als Glücksbringer für Seidenraupenzüchter auf.

1. Pelzige Musen: Katzen in japanischen Gemälden

Katzen genießen in der japanischen Kunst seit Langem einen besonderen Platz. Ihre anmutigen Formen und ihr verspieltes Wesen inspirierten Generationen von Künstlern. Während der Edo-Zeit lebte der berühmte Ukiyo-e-Künstler Utagawa Kuniyoshi, der für seine Katzenliebe bekannt war. In seinen Selbstporträts sieht man ihn oft mit den verschiedenen Katzen, die ihm täglich Gesellschaft leisteten.

Obwohl er menschliche Figuren gekonnt darstellte, wurde er vor allem für seine Katzenbilder berühmt. In seinen Werken erscheinen Katzen mal als Haustiere, mal als Kabuki-Masken, doch am häufigsten kleidete er sie in prächtige menschliche Kleidung und ließ sie – ähnlich wie Menschen – tanzen, in heißen Quellen baden, trinken und sich unterhalten.

Ukiyoe Cats Chirimen Yuzen Furoshiki Wickeltuch 27 Zoll

Kuniyoshis Werk fing nicht nur die unverwechselbaren körperlichen Merkmale und die anmutige Gewandtheit von Katzen ein, sondern verlieh ihnen auch ausdrucksstarke Emotionen und dynamische Bewegungen. Eines seiner bekanntesten Werke ist Myoukai Kougoju Sanbiki, auch bekannt als Katzen als die 53 Stationen des Tokaido vorgeschlagenEs handelt sich um eine raffinierte Komposition, in der er Katzen in statischen und dynamischen Posen detailreich illustriert hat. Besonders amüsant ist, dass jede Katzenaktion ein Wortspiel darstellt, das dem Namen eines Ortes auf der Tokaido-Route entspricht und dem Kunstwerk so zusätzlichen Charme verleiht.

2. Schnurrhaare in Worten: Katzen in der japanischen Literatur

Katzen sind nicht nur in berühmten Ukiyo-e-Holzschnitten präsent, sondern ihre Schnurrhaare finden auch Eingang in die japanische Literatur. Diese geheimnisvollen Geschöpfe beflügeln seit Jahrhunderten die Fantasie von Schriftstellern, von klassischen Werken bis hin zu modernen Erzählungen.

Katzen tauchen in alten Texten auf wie Das Kopfkissenbuch Und Die Geschichte von Genjiund sie faszinieren weiterhin zeitgenössische Autoren wie Murakami Haruki, dessen Roman Kafka am Ufer Das Buch enthält viele Katzenfiguren. Mit ihrer distanzierten Art und ihrem geheimnisvollen Reiz haben diese kleinen Tiere unzählige Autoren dazu inspiriert, sie durch ihre Worte zum Leben zu erwecken und so Eleganz und Faszination zu verkörpern.
Das obige Bild dient nur zur Veranschaulichung.

Eines der bekanntesten Beispiele ist Ich bin eine KatzeDer satirische Roman „Die Reise nach Jerusalem“ von Natsume Soseki, entstanden Anfang des 20. Jahrhunderts, bietet eine einzigartige und humorvolle Perspektive auf die menschliche Gesellschaft, erzählt aus der Sicht einer namenlosen Streunerkatze. Durch die distanzierten, aber geistreichen Kommentare der Katze liefert Soseki den Lesern eine kluge Kritik an der japanischen Gesellschaft der Meiji-Zeit (1868–1912), einer Zeit rasanter Modernisierung. Die Betrachtungen der Katze reichen von philosophischen Reflexionen bis hin zu bissiger Gesellschaftskritik und machen den Roman zu einem zeitlosen Werk der Literatur.

3. Katzensprichwörter: Katzenhafte Ausdrücke in japanischen Redewendungen

Der Einfluss von Katzen in Japan reicht weit über Kunst und Literatur hinaus; er findet sogar Eingang in die Alltagssprache in Form von Redewendungen und Sprichwörtern. Diese farbenfrohen Ausdrücke, die Katzen oft auf skurrile oder übertriebene Weise darstellen, zeugen davon, wie tief Katzen in der japanischen Kultur verwurzelt sind.
Das obige Bild dient nur zur Veranschaulichung.

  • Neko ni koban "Gold Münzen für eine Katze."
    Diese Redewendung ist das japanische Äquivalent von „Perlen vor die Säue werfen“ und bedeutet, dass wertvolle Dinge an diejenigen verschwendet werden, die sie nicht zu schätzen wissen.
  • Neko wo kaburu "Eine Katze tragen":
    Dieser Begriff beschreibt jemanden, der vorgibt, nett oder ruhig zu sein, ähnlich wie eine Katze, die ihr wahres Wesen verbirgt.
  • Neko no te mo karitai"Ich würde mir sogar eine Katzenhand ausleihen."
    Dieses Sprichwort verdeutlicht, wie verzweifelt jemand nach Hilfe sucht und sogar bereit ist, eine Katze um Hilfe zu bitten – ein Tier, das nicht gerade für seine Hilfsbereitschaft bekannt ist.

    Jede dieser Redewendungen hebt nicht nur verschiedene Eigenschaften hervor, die wir mit Katzen verbinden, sondern bietet auch einen Einblick in die Selbstwahrnehmung der Japaner durch ihre Katzengefährten.

4. Die Bahnhofsvorsteherkatze: Tama, die verantwortliche Katze

Eine Katze auf der Straße zu sehen, mag Sie nicht überraschen, doch eine mit einer Bahnhofsmütze in einem Bahnhof zu entdecken, lässt Sie vielleicht zweimal hinschauen und sich fragen, ob Sie träumen. In Japan ist ein solcher Anblick jedoch keine Fantasie. Am 5. Januar 2007 begrüßte die Wakayama Electric Railway ihren ersten „Katzen-Bahnhofsvorsteher“ und läutete damit ein außergewöhnliches Kapitel in Japans einzigartiger Liebe zu seinen Samtpfoten ein.
Sie saß am Fahrkartenschalter und beobachtete gelassen die Fahrgäste bei ihren täglichen Erledigungen – ein bezaubernder Anblick für Touristen und Einheimische gleichermaßen. Ihre Anwesenheit lockte zahlreiche Besucher an, die einen Blick auf die katzenhafte Bahnhofsvorsteherin erhaschen wollten, und die Bahnstrecke erlebte einen beispiellosen Aufschwung. Touristen strömten zum Bahnhof, was die lokale Wirtschaft ankurbelte und sogar die Entwicklung von Merchandise-Artikeln mit Tama-Motiven inspirierte. Eine Begegnung mit dieser flauschigen und liebenswerten Bahnhofsvorsteherin wird Ihre Reise mit Sicherheit um eine heitere Note bereichern.

5. Inseln der Katzen: Japans Katzenschutzgebiete

Für Katzenliebhaber bietet Japan mehr als nur Katzencafés und niedliche Souvenirs – es gibt sogar ganze Inseln, auf denen Katzen die Menschen zahlenmäßig übertreffen. Diese „Katzeninseln“, wie beispielsweise Aoshima in der Präfektur Ehime, haben sich zu beliebten Reisezielen für alle entwickelt, die ein intensives Katzenerlebnis suchen.
Katzen in Aoshima/Das obige Bild dient nur zu Illustrationszwecken.

Ursprünglich wurden Katzen auf diese Inseln gebracht, um die Nagerpopulation in den Fischerdörfern einzudämmen. Doch mit der Zeit explodierte die Katzenpopulation und schuf eine einzigartige Umgebung, in der die Katzen das Sagen haben. Auf Inseln wie Aoshima streifen Katzen frei durch enge Gassen, dösen auf Fischerbooten und interagieren neugierig mit den wenigen menschlichen Bewohnern und Besuchern, die die Reise auf sich nehmen. Während die menschliche Bevölkerung auf diesen Inseln im Laufe der Jahre zurückgegangen ist, haben sich die Katzen prächtig entwickelt und sind zur Hauptattraktion geworden.

Katzen in Aoshima/Das obige Bild dient nur zu Illustrationszwecken.

Der Besuch einer Katzeninsel ist wie das Betreten eines realen Märchens, in dem Hunderte von Katzen faulenzen, spielen und durch malerische Landschaften streifen, die wie in der Zeit eingefroren wirken.

6. Tuxedo-Katzen: Schwarz-Und-Weiß Begleiter

Tuxedo-Katzen, bekannt als Hachiware Neko In Japan werden sie nicht wegen ihrer Rassezugehörigkeit verehrt, sondern wegen ihres markanten Fellmusters, das sich von der Stirn bis zu den Wangen erstreckt und ihnen das Aussehen verleiht, als trügen sie festliche Kleidung. Hachi bezieht sich auf den Schädel, und Ware bedeutet „gespalten“ und beschreibt zusammen die einzigartigen Gesichtsmerkmale dieser Katzen.
Das Hachiware-Muster, das oft mit der majestätischen Form des Fuji verglichen wird, ähnelt wunderschön dem Kanji-Zeichen für „acht“ (八). In Japan gilt die Zahl Acht aufgrund ihrer Form als Glückszahl und symbolisiert Wohlstand und Wachstum. Katzen mit diesem „Acht“-Muster sollen Glück bringen und sind daher bei vielen Japanern besonders beliebt.

7. Die Katzen aus STUDIO GHIBLI: Die Magie der Katzen

Studio Ghibli, Japans bekanntestes Animationsstudio, hat einige der unvergesslichsten Figuren der Filmgeschichte zum Leben erweckt, und Katzen bilden da keine Ausnahme. In ihren Filmen findet man eine Vielzahl charmanter und liebenswerter Katzenfiguren, jede mit ihrem ganz eigenen Aussehen und Charakter.
© 1988 Hayao Miyazaki/Studio Ghibli

Der Katzenbus von Mein Nachbar Totoro, ist ein magisches Wesen, das die skurrile Natur von Ghibli mit der vertrauten Wärme eines Haustiers verbindet. In Das Königreich der KatzeWir begegnen dem sanftmütigen und eleganten Baron, einem Gentleman-Kater, der den Protagonisten Haru auf einer fantastischen Reise in die Welt der Katzen begleitet.

© 2002 Aoi Hiiragi/Reiko Yoshida/Studio Ghibli, NDHMT

Eine der beliebtesten Katzenfiguren ist Jiji, die schwarze Katze aus Kikis LieferserviceJiji ist Kikis treue Begleiterin und Vertraute auf ihrem Weg zur jungen Hexe.

© 1989 Eiko Kadono/Hayao Miyazaki/Studio Ghibli, N

In der japanischen Kultur gelten schwarze Katzen seit der Edo-Zeit als Glücksbringer. Aufgrund ihres scharfen Nachtsichtvermögens und des Glaubens an ihre starken spirituellen Kräfte werden schwarze Maneki-neko als Symbole des Schutzes vor Bösem und Unglück angesehen. Man glaubte, sie würden Unglück abwehren und Segen bringen. In Kyoto wurden schwarze Katzen besonders als Symbole für Wohlstand und geschäftlichen Erfolg verehrt.

8. Hello Kitty: Japans Kawaii-Botschafterin in der Welt

Kakinuma Ningyo Hello Kitty Edo Kimekomi Puppe Lucky Cat -Rosa

Keine andere Katzenfigur ist weltweit so bekannt wie Hello Kitty, die liebenswerte, katzenartige Figur, die seit ihrer Erschaffung durch Sanrio im Jahr 1974 zu einer Kulturikone geworden ist. Mit ihrer charakteristischen roten Schleife, ihrem runden Gesicht und ihren einfachen, ausdruckslosen Gesichtszügen hat Hello Kitty ihre ursprüngliche Rolle als Figur in Kinderprodukten hinter sich gelassen und ist zu einem globalen Symbol der Kawaii-Kultur geworden.

Am Ende unserer Reise durch die faszinierende Welt der Katzen in Japan wird deutlich, dass diese Samtpfoten einen zeitlosen Charme besitzen, der Generationen überdauert. Ob in Kunst, Literatur oder im Alltag – Katzen haben die japanische Kultur nachhaltig geprägt. Von den kunstvollen Holzschnitten der Edo-Zeit bis hin zum modernen Zauber der Studio-Ghibli-Figuren inspirieren und faszinieren Katzen uns weiterhin. Freuen wir uns auf die unerwarteten Begegnungen mit diesen liebenswerten Geschöpfen.

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