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Concept to Clay: The Tailored Tapestry of Hissan Pottery's Shigaraki Ware

Vom Konzept zum Ton: Der maßgeschneiderte Wandteppich der Shigaraki-Ware von Hissan Pottery

Von Team MUSUBI

Ogawa Kimio, Leiter der Hissan Pottery, verarbeitet in jedem seiner Geschirrteile lokale, rein natürliche Materialien aus Shigaraki, um die Schönheit der Natur einzufangen. Ogawa leitet die Hissan Pottery in fünfter Generation und widmet sich der Herstellung von Stücken, die die Erwartungen seiner Kunden erfüllen. Dabei nutzt er sein Fachwissen und seine Erfahrung als Shigaraki-Handwerker und geht keine Kompromisse ein. Er strebt nach einem ausgewogenen Verhältnis und möchte die Wertschätzung für authentische, regionale Handwerkskunst mit der Nachhaltigkeit seines Ateliers als florierendem Unternehmen stärken. Treten Sie ein in das Atelier der Hissan Pottery und erleben Sie die Kreativität, die sorgfältig aus den Schätzen der Erde gewonnen wird.

Über Shigaraki Ware

Als einer der sechs alten Brennöfen Japans anerkannt, oder RokkoyoShigaraki-Keramik blickt auf eine reiche Geschichte zurück, die bis in die Nara-Zeit (710–794 n. Chr.) reicht. Nach dem Aufstieg von ChadoDie Shigaraki-Keramik, die für ihre traditionelle Teezubereitung bekannt ist, erwarb sich die Bewunderung zahlreicher Teemeister für ihre tiefgründige Verkörperung der Wabi-Sabi-Ästhetik. In der Edo-Zeit (1603–1868 n. Chr.) wurde die Produktion von Shigaraki-Keramik auf eine Vielzahl von Alltagsgegenständen wie Sakeflaschen und -gefäße ausgeweitet. Donabe Töpfe. Shigaraki-Keramik wurde 1976 als traditionelles Handwerk anerkannt.

Ein charakteristisches Merkmal von Shigaraki-Keramik ist ihre hohe Feuerbeständigkeit und die grobkörnige Tonqualität. Durch Oxidation und Reduktion während des Brennvorgangs erhalten die Stücke die faszinierenden Farben von Hellbeige, Rosa und Rotbraun. Natürliche Glasuren und eine leicht verkohlte Oberfläche verleihen ihr eine organische Anmutung und erzeugen so die für Shigaraki-Keramik typischen weichen und warmen Farbtöne.

Die kollaborative Kreativität der Hissan-Töpferei

Unter der Leitung von Ogawa Kimio nutzt ein fünfköpfiges Team von Kunsthandwerkern bei Hissan Pottery die natürlichen Ressourcen der Region gekonnt, um Geschirr zu kreieren, das die natürliche Schönheit der Shigaraki-Keramik zur Geltung bringt. Ogawa beliefert vorwiegend Gastronomen in Japan und im Ausland sowie verschiedene Geschäfte. Sein Arbeitsprozess basiert auf dem tiefen Verständnis der Visionen seiner Kunden und der Umsetzung ihrer gewünschten Atmosphären, Texturen und Farbtöne. Ogawa ist überzeugt: „Auch ohne gemeinsame Sprache finde ich als Profis eine gemeinsame Basis mit Meisterköchen und Künstlern. Und in diesen Momenten entstehen die faszinierendsten Stücke.“ Seine Kooperationen reichen von traditionellen japanischen Produkten bis hin zu traditionellen japanischen Küchen. Kappo Von Restaurants bis hin zu internationalen Michelin-Sterne-Betrieben und renommierten französischen Champagnerherstellern – dies beweist die breite Anziehungskraft und Anpassungsfähigkeit seiner Arbeit.

Originalglasur

Die Herstellung von Ogawas Geschirr beginnt mit individuell gemischtem Ton, der sorgfältig nach den Wünschen jedes Kunden geformt wird. Obwohl Ogawas Handwerkskunst sich hauptsächlich an den professionellen Bereich richtet, wo große Bestellungen üblich sind, wird jedes Stück in traditioneller Handarbeit mit traditionellen Guss- und Drechseltechniken gefertigt. Zahlreiche Gussformen füllen die Regale in ihrem Atelier.
Ogawas Leidenschaft, seine kreativen Visionen in Ton umzusetzen, legt Wert nicht nur auf Form und Gestalt, sondern auch auf Farbe. Er versteht, dass Farben je nach Beschaffenheit und Textur des Tons dramatisch variieren können.
Ogawas tiefe Leidenschaft für die Farbgestaltung und deren Ausdruck in jedem einzelnen Stück ist deutlich spürbar. In der neuen Malibu-Serie ziert ein leuchtendes Türkis seine Teller. Er erinnert sich: „Als ich jung war, gab es kaum Stücke in dieser Farbe auf dem Markt. Nur wenige Kunsthandwerker fertigten Blumenvasen und einige Geschirrteile. Selbst heute noch ist unsere originale türkische Glasur in Japan eine Rarität.“
Die türkische Glasur der Hissan-Keramik wird nach einem über Generationen weitergegebenen Rezept von Hand gemischt. Um die optische Faszination dieser atemberaubenden Farbe noch zu verstärken, wird die Oberfläche des Steinzeugs meisterhaft strukturiert, wodurch die Gleichförmigkeit einer matten Glasur vermieden wird. So entstehen einzigartige Farbvariationen bei jedem Stück, die die Blautöne des Meeres wunderschön wiedergeben.

Die Nuancen der Holzfeuerung

Ogawa legt zudem großen Wert auf den Brennvorgang und verwendet für seinen Brennofen Holz statt Gas. Diese Wahl führt zwar mitunter zu Abweichungen im Ergebnis, doch er strebt größtmögliche Einheitlichkeit an.

Ogawa erklärt: „Nach unzähligen Experimenten mit Sauerstoffgehalt und Temperatur im Brennofen habe ich intuitiv ein Gespür dafür entwickelt, was die besten Ergebnisse liefert.“ Er betont damit das tiefe Verständnis, das für die natürliche Glasurtechnik unerlässlich ist. Das Brennen des Ofens – etwa 400 Mal im Jahr – ist durch die ständige Wiederholung zu einem festen Bestandteil seines Lebens geworden.

Nachhaltiges Handwerk und der Weg in die Zukunft

Ogawas Engagement für nachhaltige Praktiken, einschließlich der Verwendung natürlicher Materialien und traditioneller Brenntechniken, stellt sicher, dass das Erbe von Shigarakis Kunstfertigkeit weiterlebt. Er fördert außerdem ein Arbeitsumfeld, das das Wohlbefinden seines Teams fördert und einen Schwerpunkt auf die Work-Life-Balance legt – eine Seltenheit in dieser Branche. Ogawa stellt sich den Herausforderungen der Töpferindustrie und hofft, die Authentizität des Handwerks zu bewahren und gleichzeitig Innovationen für die Zukunft zu entwickeln, um sicherzustellen, dass Shigaraki-Ware ein nachhaltiges Erbe bleibt.

Ogawa fertigt täglich kompromisslos Keramik und strebt danach, die Wünsche von Profiköchen und Gastronomiebetrieben zu erfüllen – eine Herausforderung, der er sich mit globaler Perspektive stellt. Laut Ogawa: „Seit die japanische Küche 2013 zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO erklärt wurde, verschwimmen die Grenzen zwischen globalen und japanischen Kochtraditionen zunehmend. Dieses Phänomen spiegelt sich auch in der Welt der Keramik wider, wo die Unterschiede zwischen westlichem und japanischem Geschirr immer mehr verschwimmen.“

Ogawas Engagement für die zeitlose Faszination der Shigaraki-Keramik ist ungebrochen. Hissan Pottery fertigt weiterhin professionelles Geschirr und möchte seine Produkte gleichzeitig einem breiteren Publikum zugänglich machen. Sie setzen sich für die Kunst der Shigaraki-Keramik als nachhaltiges Handwerk ein und engagieren sich mit Herzblut dafür, zukünftigen Generationen ein authentisches und kreatives Erbe zu hinterlassen.

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