Entdecken Sie die Kunst der Sake-Kombination im Shuzen Sameshima
Entdecken Sie ein Neun-Gänge-Menü im Shuzen Sameshima, wo die traditionelle Kappo-Küche durch fachmännisch abgestimmten Sake ergänzt wird.

Oimachi ist ein Tokioter Stadtviertel, bekannt für seine Gassen aus der Showa-Ära und seine praktischen Zugverbindungen. Nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt liegt ein verborgenes Juwel: Shuzen Sameshima, das sich mit seiner hausähnlichen Fassade nahtlos in die Umgebung einfügt. Treten Sie jedoch ein, und Sie entdecken ein einzigartiges kulinarisches Erlebnis, das die Vielseitigkeit der kappo -Küche meisterhaft mit den feinen Nuancen erlesenen Sakes verbindet.
Team Musubi hatte das Vergnügen, dieses renommierte Restaurant zu besuchen und ein sorgfältig komponiertes Neun-Gänge-Menü zu genießen, begleitet von ausgewählten Sake-Pairings.
Sake im Shuzen Sameshima

Geführt von Küchenchef Sameshima Taishi und seiner Frau Tomoyo, einer zertifizierten Sake-Sommelière, folgt Shuzen Sameshima einer klaren Philosophie: Sake entfaltet sich am besten zum Essen. Dieses intime Restaurant mit acht Sitzplätzen serviert ausschließlich reinen Reis- junmai -Sake, sorgfältig ausgewählt nach seiner Fähigkeit, das kulinarische Erlebnis zu bereichern, und seiner unvergleichlichen Qualität. Küchenchef Sameshima und seine Frau betonen die Bedeutung der Temperatur beim Sake: Sie servieren ihn gekühlt, warm oder bei Raumtemperatur – je nachdem, was das Gericht am besten ergänzt. Diese aufmerksame Detailgenauigkeit sorgt dafür, dass jedes Pairing die Aromen verstärkt und eine harmonische Balance zwischen Sake und Speise entsteht.
Tipps zum Sake-Pairing

Beim Pairing von Sake mit Speisen ist Balance entscheidend. „Harmonie bedeutet oft, ähnliche Aromen zu kombinieren, doch ein wenig Kontrast kann das Geschmackserlebnis verstärken." Dieser Ansatz lässt die einzigartigen Eigenschaften des Sakes hervortreten und ergänzt zugleich das Gericht. Tomoyo teilte auch eine interessante Beobachtung zu frittierten Speisen: „Ich lasse oft das Öl von frittierten Gerichten abtropfen, aber die Kombination mit der Frische von namazake, unpasteurisiertem Sake, bringt ihre saftigen Aromen wirklich zur Geltung." Diese Verbindung hebt das Zusammenspiel zwischen der Frische des Sakes und der Fülle der Speise hervor.

Für Sake-Neulinge empfiehlt Tomoyo, mit fruchtigen Sorten zu beginnen. „Fruchtiger Sake ist für Anfänger meist leichter zu trinken und passt wunderbar zu Sashimi." Um die Fischnote des Sashimis auszugleichen, schlägt sie vor, Salz oder eine saure Zitrusfrucht wie sudachihinzuzufügen, was die Kompatibilität des Gerichts mit fruchtigem Sake verstärkt. Sie merkte auch an, dass Sake nicht nur zu japanischem Essen passt. „Ich finde, Käse harmoniert besser mit Sake als mit Wein", bemerkt sie lachend. Sake mit hohem Milchsäuregehalt, wie kimotozukuri oder yamahaijikomi, ergänzt Milchprodukte außergewöhnlich gut und schafft eine harmonische Balance der Aromen.

Sake-Pairing-Erlebnis
Erster Gang: Leicht frittiertes Gemüse und Hamo

Unser Essen begann mit einer leicht frittierten Zucchini, kombiniert mit hamo, dem Seeaal, einer Delikatesse mit feinen Gräten, die Küchenchef Sameshima geschickt schneidet. Das Gericht war leicht am Gaumen und wurde perfekt ergänzt durch einen süßen, leicht kohlensäurehaltigen Sake, der wunderbar mit der Salzigkeit und Luftigkeit der Speise harmonierte. Ein idealer Auftakt – erfrischend und delikat.
Zweiter Gang: Chawanmushi mit Mais und Krabbe

Dritter Gang: Thunfisch-Sashimi mit Okra

Vierter Gang: Kagoshima-Wagyu mit Gemüse und Pilzen

Fünfter Gang: Aji Fry

Sechster Gang: Somen mit Tomate und Jakobsmuscheln

Siebter Gang: Ibo-dai mit grünem Pfeffer

Achter Gang: Tamagoyaki mit Kinpira und eingelegtem Gemüse

Neunter Gang: Joghurt-Mousse mit Passionsfrucht

Als Dessert genossen wir cremiges Joghurt-Mousse mit aromatischer Passionsfrucht, begleitet von Sencha-Grüntee. Die Säure der Frucht wurde durch das Joghurt-Mousse ausgeglichen, und der Tee bot einen erfrischenden Abschluss, der den Gaumen reinigte und die Mahlzeit auf einem Höhepunkt beendete.
Der Besuch von Team Musubi im Shuzen Sameshima war mehr als nur eine Mahlzeit; es war eine immersive Erkundung der japanischen kulinarischen Tradition und der Kunst des Sake-Pairings. Chefkoch Sameshima Taishis Hingabe an saisonale Zutaten und akribische Handwerkskunst, kombiniert mit der einfühlsamen Anleitung von Tomoyo, machte jeden Gang besonders. Ob Sie ein erfahrener Sake-Enthusiast oder neu in der japanischen Küche sind – ein Besuch im Shuzen Sameshima verspricht ein unvergessliches kulinarisches Erlebnis.
Um die Geschichte hinter dem beeindruckenden japanischen Geschirr zu entdecken, das jedes Gericht im Shuzen Sameshima schmückt, lesen Sie unser Journal Vom Brennofen zur Theke: Myousen Toubou im Shuzen Sameshima.
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