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Verschleiert in Silber Licht

Nakada Kazuo

Nakada Kazuos Porzellan zeichnet sich durch bemerkenswerte Klarheit und Farbtiefe aus, mit Blautönen, die an Himmel und Meer erinnern – satt und leuchtend zugleich. Selbst in der Welt des Kutani-Porzellans, das für seine lebendigen, polychromen Farben berühmt ist, übt sein Werk eine überwältigende Präsenz aus. Dies gelingt ihm nicht durch traditionelle Pigmente, sondern durch eine meisterhafte, für Nakada Kazuo einzigartige Technik: die Verschmelzung von Silberblatt und transparenten Glasuren, die eine völlig neue Dimension des Kutani-Porzellans geschaffen hat.

Die Entdeckung von Yuri-Ginsai: Eine unvergleichliche Technik

Nakadas Lebensweg ist eine Geschichte der Achtung vor der Tradition und gleichzeitig der Befreiung von ihr. Als ältester Sohn eines Ofenbesitzers im Herzen der Kutani-Produktion geboren, arbeitete er zunächst in der industriellen Fertigung. Doch durch den Austausch mit Meistern wie Tokuda Yasokichi III und Yoshita Minori begann er, in seinen eigenen Worten, nach „einer Ausdrucksform zu suchen, die nur ich erreichen konnte“.

„Schaffe etwas, das sonst niemand macht – etwas Einzigartiges, etwas ganz Eigenes.“ Diese Worte von Tokuda Yasokichi III. brachten Nakada dazu, ein ungewöhnliches Material zu verwenden: Silberblatt. Damals wurde Silber in der Keramikwelt aufgrund seiner Oxidationsneigung und der damit verbundenen Schwärzung weitgehend gemieden. Doch Nakada erkannte sein verborgenes Potenzial. Er entdeckte, dass er Silberblatt durch das Überziehen mit einer durchscheinenden Glasur luftdicht verschließen und so seinen Glanz dauerhaft bewahren konnte. Dies wurde die Technik, die als … bekannt wurde. Yuri-Ginsai (Unterglasursilberblatt).

Auf der Suche nach einem persönlichen Ausdruck

Das Markenzeichen von Nakadas Yuri-Ginsai liegt in seiner originellen Palette eleganter, sanft getönter Glasuren. Obwohl es auf der lebendigen gosai Die fünf traditionell in der Kutani-Keramik verwendeten Glasuren werden mit minimalem Pigmentanteil sorgfältig zusammengesetzt, um eine besonders zarte und ätherische Transparenz zu erzielen. Durch das Auftragen auf eine mit Silberblatt überzogene Oberfläche vor dem finalen Brand entsteht ein eindrucksvoller Tiefeneindruck. Die Silberblattmuster wirken wie tief unter einem zarten Farbschleier verborgen und schimmern auf exquisite Weise durch die transparenten Glasurschichten hindurch.

Unter den vier Glasuren, die er bisher entwickelt hat, nimmt die hellblaue Glasur eine besondere Stellung ein, da sie den Anstoß für Nakadas lebenslanges Engagement für die Yuri-Ginsai-Technik gab. Die Entdeckung dieser Harmonie – die klare, reine Textur des Silberblatts, überlagert mit einem raffinierten, modernen Blau – wurde zum prägenden Element seiner einzigartigen Ästhetik.

Die Welt von Kutani erweitern

Im Jahr 2025 wurde Nakada zum Träger des wichtigen immateriellen Kulturerbes ernannt. Obwohl er diese Ehre nun mit seinem verstorbenen Mentor Tokuda Yasokichi III. und seinem Zeitgenossen Yoshita Minori teilt, bewahrt er sich eine pragmatische und zukunftsorientierte Sicht auf die Tradition.

Für Nakada sind traditionelle Techniken eine unverzichtbare Grundlage für die Erschließung neuer Wege. Er ist überzeugt, dass sich das Handwerk mit der Welt weiterentwickeln muss, anstatt an Formen festzuhalten, die ihre Relevanz verloren haben.

Getreu dieser Philosophie ist sein Werk niemals eine bloße Nachahmung der Vergangenheit. Nachdem er 45 Jahre lang sein Handwerk verfeinert hat, erweitert Nakada weiterhin die Grenzen des Yuri-Ginsai, sein Blick stets auf die unentdeckten Ausdrucksformen gerichtet, die jenseits des silbernen Lichts verborgen liegen.

Biografie

Nakada Kazuo wurde 1949 in Komatsu, Präfektur Ishikawa, geboren. Er begann seine Laufbahn als Keramiker 1968 und erlernte die allgemeinen Töpfertechniken, während er den Familienbetrieb übernahm. 1978 wurde er erstmals für die 25. Japanische Ausstellung für traditionelles Kunsthandwerk ausgewählt und erhielt später, 1982, eine lobende Erwähnung sowie 1990 den Preis des Bildungsministers.

Seitdem gilt er in der Kunsthandwerkswelt als herausragender Meister der Unterglasur-Silberblattmalerei. 2011 erhielt er die Medaille mit Violett Auszeichnung für seine Verdienste um Kunst und Kultur. Seine jahrzehntelange originelle Ausdruckskraft und sein technisches Können gipfelten 2025 in seiner Ernennung zum Träger von wichtigem immateriellen Kulturerbe. YukasaiDie

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