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In der Schweiz Blau Jomon-Übertopf, bei dem die Andeutung von Wasser aus dem Rand aufsteigt. Das Werk der in Kyoto ansässigen Keramikerin Wakunami Madoka ist von der Jomon-Keramik inspiriert, die sich durch große, nach oben gerichtete Ausbuchtungen und wirbelnde Motive auszeichnet. SuienDer Name, wörtlich „Wasserrauch“, erinnert an aufsteigenden Wasserdampf, ein Bild, das in Ton durch durchbrochene Muster und kreisförmige Formen zum Ausdruck kommt.
Anstatt ein historisches Gefäß zu rekonstruieren, untersucht Wakunami die strukturelle Logik solcher Formen. Hohle Elemente werden separat gefertigt und an den Korpus angepasst, bevor kreisrunde Öffnungen in die Oberfläche eingearbeitet werden. Jeder Arbeitsschritt erfordert Ruhephasen; der Ton muss vor dem nächsten Eingriff allmählich aushärten.
Der Korpus ist vollständig von Hand in Spiraltechnik gefertigt, ohne Verwendung einer Töpferscheibe. Anders als bei ihren von Flammen inspirierten Werken ist die Struktur hier in ihren oberen Konturen gemäßigter, wodurch der Rand sanft gerundet und frei bleibt.
Die Glasur wurde in Bezug auf Wasser entwickelt. Anstatt eine dichte Glasur aufzutragen, verdünnt sie ihre übliche Glasur stark, bis sie eine flüssige Konsistenz hat, und taucht das Werkstück in einer einzigen Bewegung ein. Durch diese Methode wird die Entstehung von Tonwertvariationen während des Brennvorgangs gefördert. Bereiche mit dunklerer Farbveränderung – das Ergebnis von Brennofeneffekten, die als … bekannt sind yohen— treten neben weicheren, leicht abgeschliffenen Passagen auf. Etwas dunklere Töne und tiefere Farbkonzentrationen werden bewusst angestrebt. Auch der Innenraum wird durch Eintauchen lasiert, wobei die Grenzen des Machbaren akzeptiert werden, anstatt die Oberfläche zu überarbeiten.
Die so entstandene Oberfläche changiert zwischen Sättigung und Zurückhaltung. Dunkle Akzente, vertiefte Farbschichten und subtile Tonwertverschiebungen erzeugen einen visuellen Rhythmus, während die blaue Lasur auf natürliche Weise mit dem Grün harmoniert.
Suien Blau Erforscht aufsteigende Bewegung und Hohlstruktur, eine zeitgenössische Reflexion über die Jomon-Keramik, ausgedrückt durch Ehrfurcht, Zurückhaltung und Materialempfindlichkeit.
EINZELHEITEN
| Quantity | 1 |
| Size |
L 18 cm (7.1 in) x W 24.5 cm (9.6 in) x H 20 cm (7.9 in) [Inner dimensions] L 15 cm (5.9 in) x W 15.5 cm (6.1 in) x Depth 14.5 cm (5.7 in) [Wodden box] L 22 cm (8.7 in) x W 22 cm (8.7 in) x H 23.5 cm (9.2 in) |
| Weight | 1680 g (59.3 oz) |
| Material | Stoneware |
| Package Type | Wooden box |
Hersteller / Marke
Die in Kyoto lebende Keramikkünstlerin Wakunami Madoka lässt sich von der Antike inspirieren. Tief berührt von der Kunst der Jōmon-Kultur, die zu den ältesten Keramiktraditionen der Welt zählt, interpretiert sie jahrtausendealte Formen für die Gegenwart neu. Mit ihrer Erfahrung sowohl in der Koishiwara-Keramik, einem keramischen Volkshandwerk aus Kyūshū, als auch in der für Kyoto typischen Kyō-Keramik, verleiht sie dem ursprünglichen Reiz der Jōmon-Formen durch die Verwendung neuer Tone und Glasuren eine sanfte, anmutige Raffinesse.

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