Was ist der Akae-Kinrande "Eiraku"-Stil?
Akae-kinrande ist ein prachtvoller, raffinierter und anmutiger Stil der Kutani-Keramik. Er zeichnet sich durch ein goldenes Dekor auf rotem Grund aus.

Akae-kinrande ist ein prachtvoller, raffinierter und anmutiger Stil der Kutani-Keramik. Er zeichnet sich durch ein Golddekor auf rotem Grund aus. Der Eiraku-Stil entstand aus der gelungenen Verschmelzung der feinen roten Malerei des früheren Iidaya-Stils mit dem eleganten und raffinierten Stil der Kyo-Keramik. Die charakteristischen Merkmale der Kyo-Keramik flossen in die bisher produzierten Stile der Kutani-Keramik ein.
Eiraku Wazen
Eiraku Wazen, der Meisterhandwerker, der diese prachtvolle Technik entwickelte, studierte Kyō-Keramik in Kyoto und gab sein Wissen großzügig an die Kutani-Keramikhandwerker weiter. Die Keramik im Eiraku-Stil spiegelt den raffinierten Geschmack der Kyō-Keramik wider und wirkt durch ihren dünnen Boden nicht so schwer und matt wie herkömmliche Kutani-Keramik. Eiraku Wazen verwendete auch häufig Gold und begründete den Kinran-de-Stil, bei dem rot bemalte Keramikstücke ausschließlich mit Goldpigmenten verziert wurden.
Kutani Hongama-Ofen und Eiraku Wazen
Der Kutani Hongama-Ofen trat die Nachfolge des Miyamoto-Ofens an, der für seine feine Akae-Saibyo-Keramik berühmt war. 1866 wurde Eiraku Wazen aus Kyoto als technischer Ausbilder eingeladen. Er lehrte die Kutani-Handwerker alle Techniken, die er in der Kyō-Keramikherstellung erlernt hatte, und kehrte 1870 nach Kyoto zurück. Obwohl der Ofen nach Eiraku Wazens Rückkehr geschlossen wurde, erbten die Töpfer vor Ort die authentischen Techniken der Akae-Saibyo-Keramik – rote Bilder mit filigranen Details – und der Akae-Kinrande-Keramik – Dekore mit Gold auf rotem Grund. Hier entstanden zahlreiche Meisterwerke, die an die nächste Generation weitergegeben wurden.
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