



















































Oribe Matcha-Schale aus Ton in Wellenform
In diesem Werk führt der Iga-Keramikkünstler Fukushima Kazuhiro die Schönheit der Oribe-Glasur in eine rauere, elementarere Richtung. Das handgeformte Gefäß besticht durch seine robuste Präsenz, nicht auf Symmetrie, sondern auf Wirkung ausgelegt. Die unregelmäßigen Kanten brechen wie Wellen und verleihen der Form eine ungebändigte Vitalität.
Hergestellt aus ShinogiBei dieser Technik wird der Ton zu erhabenen Linien oder Flächen geformt, deren Seiten das wechselnde Licht einfangen. Die Erhebungen sind hier weniger gleichmäßig, ihre unregelmäßige Stärke betont die Substanz des Materials. Am Rand ist die Wandstärke sichtbar, während sich mehrere Glasuren in Falten und Vertiefungen sammeln und so an eine von Naturkräften geformte Landschaft erinnern. Die Oribe-Glasur offenbart ein glasiges Grün, das einen markanten Kontrast zum strukturierten Scherben bildet.
daneben platziert Oribe Soft Ridge Matcha-SchaleDieses Werk bietet die seltene Gelegenheit, den Wandel im Denken eines Künstlers nachzuvollziehen. Die Schale strahlt Dynamik und Kraft aus und zeigt, wie sich die gemeinsame Formensprache der Oribe-Werke in unterschiedliche Ausdrucksformen entfalten kann. Zusammen markieren sie wichtige Wendepunkte in Fukushimas Schaffen und zeugen von einem fortschreitenden künstlerischen Streben anstelle eines festgelegten Stils.
Die Schale verkörpert eine eindrucksvolle Dualität: bewusst und doch ungeschliffen, kraftvoll und doch besinnlich. In ihrem Gewicht und der changierenden Glasur erkennt man sowohl den Ursprung der Erde als auch die Vision des Schöpfers, durch das Feuer zu einer lebendig wirkenden Form verschmolzen.
EINZELHEITEN
| Quantity | 1 |
| Size |
D 12.5 cm (4.9 in) x W 13.5 cm (5.3 in) x H 11.0 cm (4.3 in) [Wooden box] L 17.0 cm (6.7 in) x W 15.5 cm (6.1 in) x H 16.0 cm (6.3 in) |
| Weight | 580 g (20.5 oz) |
| Material | Stoneware |
| Package Type | Wooden box |
| Microwave | No |
| Dishwasher | No |
Hersteller / Marke
Als Nachfolger der achten Generation des Mukai-Brennofens, der seit über drei Jahrhunderten in Iga floriert, schafft Fukushima Kazuhiro Keramikarbeiten, die die tiefe Präsenz der Erde mit der durchscheinenden Schönheit der Vidro-Glasur und der unverwechselbaren, krakelierten Oberfläche verbinden. Kairagi Die Textur seiner Arbeiten ist tief in der Tradition verwurzelt und zugleich von einer zeitgenössischen Sensibilität geprägt. Er verwandelt die scheinbar zufälligen Muster, die durch Feuer, Ton und Asche entstehen, in bewusste Ausdrucksformen der Kunst. Durch diesen Prozess eröffnet Fukushima neue Horizonte für die Iga-Keramik und verleiht jedem Stück eine bemerkenswerte Individualität und Lebendigkeit.

Kunsthandwerk
Die in der Iga-Region der Präfektur Mie hergestellte Iga-Keramik ist für ihre tiefen Wurzeln in der japanischen Keramikgeschichte und ihren unverwechselbaren Charakter bekannt. Mit einer rund 1200-jährigen Tradition erlangte die Iga-Keramik während der Momoyama-Zeit (1573–1615 n. Chr.) große Bedeutung, als sie eng mit der Ästhetik der Teezeremonie verbunden wurde.
Als traditionelle japanische Keramikform wird Iga-Ware für ihren robusten Ton, ihre erdige Textur und die organische Schönheit geschätzt, die durch verschiedene Brennverfahren zum Vorschein kommt. Die natürliche Ascheglasur und die durch die intensive Hitze des Brennofens erzeugten, durchscheinenden grünen, glasartigen Vidro-Effekte offenbaren die ausdrucksstarke Kunstfertigkeit, die Iga-Ware auszeichnet.

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