
Musubi Gallery Kollektion
Erinnerung an Gold
Gold besitzt eine eigene Präsenz.
Doch keine zwei Techniken verleihen ihm dasselbe Licht.
Aufgetragen gewinnt es an Gewicht. Unter Glasur an Tiefe. In Lack eingelassen wird es zu einer Lichtlinie.
Ein Material, viele Ausdrucksformen.
Gold verblasst nicht.
Selbst wenn es aus Fundstätten ausgegraben wird, die Tausende Jahre alt sind, behält es seine Farbe. Über die Zeit hinweg haben Menschen unterschiedliche Wege gefunden, diesem beständigen Metall eine außergewöhnliche Vielfalt an Ausdrucksformen zu verleihen.
Bei morikinwird Gold Schicht um Schicht aufgetragen. Mit der Pinselspitze platziert, lässt man es trocknen, bevor weiteres hinzugefügt wird. Mit jeder Auftragung sammelt das Gefäß mehr Licht.
Bei yuri-kinsaiwird Blattgold tief in die Oberfläche des Gefäßes eingelassen. Sein Glanz trifft das Auge nicht direkt. Durch eine Glasurschicht betrachtet, scheint es langsam aus dem Inneren hervorzutreten.
Bei chinkinwerden feine Rillen in den Lack eingeschnitten und mit Goldpulver gefüllt. Gegen die tiefschwarze Oberfläche wird jede zu einer Lichtlinie. Die Tiefe und Präzision jedes Schnitts beginnen an den Fingerspitzen des Handwerkers.
Das Material ist dasselbe, doch jede Methode offenbart einen eigenen Charakter. Was diese fünfzehn Arbeiten verbindet, ist nicht allein der Glanz, sondern der Reichtum, den jedes Handwerk über die Zeit aus Gold gezogen hat.

Holen Sie sich ein Stück japanischer Kunstgeschichte nach Hause.
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